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Ortsteil Sittling

Das uralte Kirchdorf Sittling ist bereits im Jahre 724 als Sigling mit Sitz eines Edelgutes in der Monumenta Boica erwähnt. Im Jahre 901 übergab der Kleriker Mahtheri dem Domstift zu Regensburg seine Besitzungen in Sittling.


1040 wird urkundlich Grimold von Sittling genannt. Sein Sohn Heinrich war von 1080 bis 1123 Schirmvogt von Weltenburg. Er erwarb das Gut Biburg und war verheiratet mit Berta von Ratzenhofen. Die Herren von Sittling waren auch die Vorfahren der Herren von Altmannstein, Biburg und Wöhr.


Stolz erhebt sich die romanische Kirche St. Ulrich und Wolfgang auf der kleinen Anhöhe in der Mitte des Dorfes. Über dem mit einem geraden Kleebogen geschlossenen Portal hat sich ein kleines romanisches Fenster erhalten. Die übrigen Fenster wurden in der Barockzeit vergrößert.


Die drei Altäre, um 1720, stammen wiederum von dem Neustädter Schreiner Anton Schnittmann. Das Hochaltarbild von Johann Gebhard von Prüfening zeigt die beiden Kirchenpatrone St. Ulrich und Wolfgang.

Impressionen

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