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Ortsteil Mauern

Der uralte Ort wird bereits im Jahre 899 als ad murum = zu der Mauer erstmals urkundlich erwähnt. Vom 11. bis zum 15. Jahrhundert erscheinen immer wieder die Herren von Mauern als Geschäftspartner und Zeugen in den Urkunden.

Besonders sehenswert ist die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau, welche im Kern noch aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die Kirche wurde 1366 der Jungfrau Maria geweiht. Seit Ende des 15. Jahrhunderts finden regelmäßig Wallfahrten nach Mauern statt. 1717 wurde die Kirche barockisiert. Die üppigen Stuckarbeiten von Martin Bader aus Rohr verleihen dem Raum eine feierliche Stimmung. Der Hochaltar und die Beichtstühle (1715 - 1720) stammen von dem Neustädter Schreiner Anton Schnidtmann. Die Kanzel und die Stuhlwangen wurden um 1730 von seinem Sohn Baltasar Schnidtmann gefertigt.

1637 wurde Benefiziat Winklmann während des Gottesdienstes von einem schwedischen Soldaten meuchlings niedergestochen. Seine Grabplatte befindet sich noch heute vor dem Volksaltar im Fußboden eingelassen. Auch ein Granatsplitter, der 1796 in den napoleonischen Kriegen den französischen General Lambert tötete, wird auf dessen Wunsch in der Kirche aufbewahrt.

Politisch wurde die ehemalige Gemeinde Mauern bereits 1942 von Neustadt verwaltet und 1946 eingemeindet.

Impressionen

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