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Eining

Bereits um 79 n. Chr. wurde südlich von Eining das Römerkastell Abusina in Holz-Erde-Bauweise für eine Bereits um 79 n. Chr. wurde südlich von Eining das Römerkastell Abusina in Holz-Erde-Bauweise für eine Auxiliatruppe errichtet. Es wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. in Stein (125 x 147 m) erneuert und mit zwei Gräben versehen. In den Markomannenkriegen wurde es stark beschädigt und 259/60 n. Chr. durch ein kleines, aber stark bewehrtes Kleinkastell (37 x 45 m) in der Südwestecke ersetzt. Dieser spätrömische Burgus blieb bis zum Ende der römischen Herrschaft in Bayern im 5. Jahrhundert n. Chr. besetzt. Die ursprüngliche Besatzung war die Cohors IV Gallorum, die um 153 n. Chr. durch die Cohors III Britannorum abgelöst wurde. Das sehr gut erhaltene Römerkastell Abusina wurde Ende des 19. Jahrhundert freigelegt und kann als Freilichtmuseum besichtigt werden.

Der heutige Ort Eining dürfte unmittelbar nach Abzug der Römer im 6./7. Jahrhundert entstanden sein. Im Jahre 1002 übergab Kaiser Heinrich II. seinen Hof in Eining dem Kollegialstift der Alten Kapelle in Regensburg.

Eng verbunden mit der Geschichte des Ortes ist auch die Fähre als Donauübergang zwischen Eining und Hienheim. Bereits 1270 wird die Überfuhr in Verbindung mit einem Ferglehen in Hienheim erwähnt. 1543 machten die Eininger der Stadt Neustadt a.d.Donau Konkurrenz durch die Überfuhr von Salz und Wein. Deshalb befahl der Herzog: "... dass die Urfahr (Fähre) zu Eining jederzeit die Eimer des Weines und alles Salz an der Mautstätte zu Neustadt getreulich anzeigen und verzollen muss." Alle anderen Waren durften ausdrücklich "nicht zu Eining" übergefahren werden.

Impressionen



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